Sonntag, 5. April 2015

Frohe Ostern!

Hallöchen,

zum Schluss möchte ich natürlich allen noch ein schönes Osterfest und einen fleißigen Osterhasi wünschen!

Ich habe jetzt insgesamt (ohne diesen) 7 Posts in den letzten zwei Tagen hochgestellt und damit erstmal wieder ein Update des ganzen letzten Monats gegeben. Also einfach in den nächsten Tagen immer mal die Zeit nehmen und sich den ein oder anderen Post vllt mal durchlesen (und über nette Kommentare freue ich mich auch immer, dann weiß ich wenigstens, dass das hier auch jemand ließt :D)

Habt wie gesagt ein wunderschönes Osterfest!

Bis bald
Teresa :)

Und was gibt es sonst noch so Neues?!

Ein paar andere Sachen sind dann doch noch passiert, die jetzt aber nicht unbedingt in die anderen Posts reingepasst haben.

Als erstes kommt mir da etwas für mich persönlich sehr wichtiges in den Kopf: das Ende meines Auslandsjahres. Mittlerweile habe ich ja nur noch 2,5 Monate übrig und soll eigentlich am 27.06. zurückfliegen. Das hatte ich ja auch schon mal gesagt und war damals sehr traurig, dass ich nicht für Canada Day, dem kanadischen Nationalfeiertag, bleiben kann. Jedoch hellte sich meine Stimmung dann dadurch auf, dass ich zu Prom, der Abi-Party, eingeladen wurde. Viele Mädchen fingen dann jetzt schon vor Wochen an, ihre Kleider zu kaufen und da ich da natürlich nicht hinterherhängen wollte, habe ich mich mit meiner Gastmama auch mal auf den Weg gemacht. Man muss sagen, die haben hier echt richtig schöne Kleider für solche Anlässe und ich habe mich erstaunlich schnell in ein Kleid verliebt, dass auch in meinem Budget lag (ich hatte mein Weihnachtsgeld bis dahin aufgespart, weil ich mir davon was besonderes leisten wollte und sah das als den richtigen Verwendungszweck an). Ich war so wahnsinnig glücklich!!
Am darauf folgenden Montag ging ich also in die Schule und Prom war natürlich mal wieder das Thema der Mittagspause. Nun kam das Gerücht auf, dass Prom erst am 29.06. ist...aber sind da nicht eigentlich schon Ferien?! Ich glaubte dem ganzen Gemunkel natürlich nicht, das machte für mich alles keinen Sinn. Jedoch hörte ich es immer öfter, sodass ich dann doch irgendwann man ein Mitglied des Prom-Komitees fragte. Da musste ich dann jedoch leider Realität ins Auge sehen. Prom würde zwei Tage nach meinem Abflug stattfinden...Meine Reaktion können sich die meisten jetzt wahrscheinlich vorstellen. Ich war einfach unendlich traurig, weil ich ja auch schon mein Kleid gekauft hatte; und das nur ein paar Tage zuvor! Also nun weder Canada Day,  noch Prom. Das hörte sich für mich überhaupt nicht nach einem schönen Ende meines Austauschs an.
Ich habe also versucht mit STS Kanada zu reden, die mich jedoch zu STS Deutschland schickten. Ich redete also zuerst mit meinen Eltern, die sich dann bereit erklärten, da nochmal nachzufragen. Da ich jedoch ein Ticket für einen Gruppenflug habe, komme ich da nicht raus. Ich hoffe wirklich sehr, dass ich meinen Austausch wenigstens um ein paar Tage verlängern kann, um für Prom und Canada Day zu bleiben.



Die gute Nachricht ist jedoch, dass ich ansonsten alles sehr gut läuft. Ich bin happy mit meinen Kursen und vor allem mit Auto Shop! Das ist glaube ich der beste Kurs des ganzen Schuljahres, weil es einfach sehr praktisch ist und unheimlich Spaß macht. Zur Zeit arbeiten wir gerade an einem kleinen Automotor, den wir in Zweiergruppen komplett auseinander nehmen und dann wieder zusammenbauen müssen. Ich hoffe echt, dass wir dann am Ende keine Kleinteile übrig haben... :D

Außerdem war ich in den letzten Wochen auch noch bei zwei Hockey Spielen und langsam versteht man doch ein bisschen die Regeln und es macht Spaß zuzuschauen. Auch in unserer Schule hatten wir neulich ein Schüler gegen Lehrer Hockey Spiel. Die Eintrittsgelder kamen einem Fond zugute, der Schüler finanziell unterstützen soll, um im Hockey weiter zu kommen.

Ein andere angenehmer Punkt ist, dass es jetzt langsam wärmer wird. Wir hatten an einem Tag letzte Woche sogar schon 12°C!! Aber nachts ist es immer noch sehr kalt, aber zumindest taut der Schnee tagsüber etwas ab.

Man sieht schon, welche Lehrer beliebter und eher unbeliebt sind :D
Als letztes gab es noch ein interessantes Schulereignis, das sich "Pennys for pie" nannte. Man konnte mit Geld abstimmen, welchen Lehrern Schlagsahne-Kuchen ins Gesicht geworfen werden sollte und das Geld kam dann auch wieder einem Fond zu gute. Ganze sechs Lehrer mussten dann am Ende auch leiden. Ich habe auch mein Glück am stellvertretenden Schulleiter versucht, landete aber leider nur einen Streifschuss. Echt Schade, dass soetwas nicht in Deutschland gemacht wird! :D

Das war es so weit von mir. Ich denke mal, dass mein nächster Post vllt über Ostern sein wird. Ich hoffe ihr hattet alle viel Spaß beim Suchen!

LG
Teresa :)

Endlich mal wieder Ferien - March Break

Und schon bin ich wieder zurück!


Da Ferien ja hier ein Rarität sind, sind ein paar Tage frei doch schon etwas besonderes. Eigentlich nimmt man sich dann ja vor, ein bisschen Schlaf aufzuholen, aber das wird bei mir dann meistens nichts :D
Wie ich vor einiger Zeit ja schon mal gesagt hatte, darf man mit dem normalen Schüler-Visa, das man bekommt wenn man einen Austausch macht, nicht arbeiten. Also nichts mit "ein bisschen was dazu verdienen"! Aber mein Gast-Mama weiß das und gibt mir dann ab und zu Aufgaben, die ich machen kann und nach Stunden bezahlt werden. So auch in March Break. Der Frühjahrsputz stand also an und mein Gast-Mama hasst putzten (wie wahrscheinlich fast jeder) und somit bot sich mal wieder die Gelegenheit für mich, mir doch was selbst zu verdienen. Ich opferte also 16h meiner Ferien, um zu putzen. Natürlich nicht gerade einer der schönsten Jobs, aber mit dem verdienten Geld bin ich dann am Ende der Ferien schön shoppen gegangen (wurde nämlich auch nicht zu knapp bezahlt ;)).
Ansonsten habe ich an meinen Nachmittagen meistens etwas mit Freunden gemacht. Manchmal sind wir einfach nur runter nach Downtown gefahren und durch die Stadt geschlendert oder man war eben Zuhause.
Stärkung nach Skyzone
An einem Nachmittag war ich dann mit meiner Gastschwester und Freunden von meiner Schule im "Skyzone". Darunter kann man sich einfach eine große Halle mit etlichen Trampolinen und Schaumstoffgruben vorstellen! - Für mich eindeutig ein Paradies! :D Denn die Trampoline befanden sich nicht nur auf dem Boden, sondern auch schräg an den Wänden zum dagegenhauen. Hat mir persönlich insgesamt unheimlich Spaß gemacht, aber nach einer Stunde Dauerspringen, war man doch schon ganz schön fertig ( Zwei Wochen später war ich dann nochmal mit anderen Freunden und wir waren ganze zwei Stunden hüpfend unterwegs! In der Nacht habe ich seeeehr gut geschlafen :D).
"Döner" / Shawarma
Als letztes war ich dann auch noch mit zwei Freunden "Döner" essen. Der "kanadische Döner" nennt sich hier "Shawarma" und ist ein libanesisches Gericht, wie mir gesagt wurde. Richtigen Döner gibt es also nicht und man den Unterschied doch schon sehr stark geschmeckt und billig ist es auch nicht. Trotzdem gut!
Ansonsten gab es keine größeren Vorkommnisse oder Ereignisse. Fakt ist nur, dass die auf jeden Fall zu kurz waren!

Habt einen schönen Taaaag :)

Teresa

Wintercamping - Fotos für die, die zu faul zum Lesen sind ;)

Hier also nun noch meine kleine Fotostrecke von unserem schönen Wintercamping - Wochenende!

Die beste Bäckerei!

Schnee zu hoch! Hilfe!!!

Erstmal Schneeschippen und feststampfen (letzteres war meine Aufgabe,
ich stehe da nicht nur dumm rum ;))

"Go Canada!"
Wuuhuuuuu, Winterwetter genießen!

Mattia, ich, Dayana (Italien, Deutschland, Schweiz)
auf dem noch halbwegs gefrorenen See
Viele schöne Erinnerungsfotos wurden geschossen

Abendbrooooot

Der Ofen - die einzig richtig warme Stelle

Gruppenbild!! (Mattias Gastpapa ganz rechts)

Make a pose!

Immer fein lächeln

Huhuuuu

Unsere kleine Piste
Ein bisschen aufwärmen

Von links um den Tisch herum: Leo, Dayana, Mattia, ich, Alejandro
(aus Kanada, der Schweiz, Italien, Deutschland und Spanien) 



Bääääh, ich war dabei, ihr niiihiiicht! 


Wintercamping - Überleben im Tiefschnee ohne fließend Wasser oder Heizung

Hallo liebe Blogleser!

In diesem Post möchte ich heute meine Erfahrungen vom Wintercamping in Quebec teilen. Dazu wurde ich nämlich von der Gastfamilie eines anderen Austauschschülers (Mattia) eingeladen. Zu sechst, darunter Mattia, sein Gastbruder, zwei andere Austauschschüler seiner Gastfamilie und Gastvater, haben wir uns dann in den schon vollgestopften Van gequetscht und ab gings!
Die Fahrt dauerte zwei Stunden und zwischen drin haben wir bei einer kleinen Bäckerei angehalten, um Brot für die nächsten 24h einzukaufen. Soooo lecker! Es war ganz frisch und noch ganz warm.
Als wir am Cottage ankamen, mussten wir uns erstmal einen Weg durch den kniehohen Schnee bahnen und all die Utensilien zum Cottage bringen. Das hat auch eine ganze Weile gedauert und war auch echt anstrengend. Natürlich mussten wir auch noch ein bisschen Schneeschaufeln, da sich das "Bad" außerhalb des Cottages befand. Währenddessen wurde im Cottage der Ofen angeheizt und Schnee geschmolzen. Schließlich gab es keine Heizung und auch kein fließend Wasser! Nachdem wir uns ein bisschen eingerichtet hatten, sind wir runter zum bzw auf dem See gelaufen. Leider war es doch nicht mehr ganz so kalt, sodass Mattia mit einem Fuß eingebrochen ist und dann einen nassen Schuh hatte :D
Also ging es wieder zurück ins halbwegs warme Cottage. Zum Abendessen gab es Chilli und heißen Tee oder heiße Schokolade. Das tat echt gut. Danach haben wir uns alle zusammen in die Küche gesetzt und Karten gespielt. Dabei haben wir total die Zeit vergessen. Ein paar saßen dann noch am Ofen und haben gelesen oder sich unterhalten, aber nach und nach sind wir dann alle ins Bett gegangen. Leo, Mattias kanadischer Gastbruder, war auch über Nacht für das Feuer zuständig und musste alle 2 bis 3 Stunden aufstehen, um neues Holz aufzulegen, denn ohne Feuer wäre es dann doch richtig kalt geworden. Wie gesagt, Heizung gab es ja nicht und es war ja auch nur ein Holz-Cottage ohne großartige Dämmung. Ich habe jedoch erstaunlich gut geschlafen.
Am nächsten Morgen frühstückten wir dann ganz in Ruhe und packten uns dann wieder dick ein, um uns auf eine kleine Wanderung im Schnee zu begeben. Es war unglaublich, wie hoch der Schnee im Wald noch war! Bis zur Mitte des Oberschenkels ging mir das Nasse weiß, aber wir hatten traumhaften Sonnenschein und es hat so viel Spaß gemacht! Trotzdem, so viel Schnee habe ich eigentlich noch nie gesehen!
Zurück am Cottage habe ich mir mit Mattia und Leo dann noch einen Weg zu einem kleinen Berg gebahnt und versucht, eine Mini-Rodelbahn zu bauen.
Danach haben wir noch schnell was kleines zum Mittag gegessen und mussten dann wieder alles vom Cottage zum Auto bringen und irgendwie haben wir auch alles wieder verstaut bekommen.
Gegen 6 waren wir dann wieder zurück in der Zivilisation. Ich hätte gedacht, dass das Wochenende härter wird, aber es hat super viel Spaß gemacht und irgendwie stand die Zeit auch so ein bisschen still. Es war eine kuschlig, gemütliche Zeit, die mir mit den vielen Fotos, die gemacht wurden, sicherlich noch lange als ein sehr schöner Part des kanadischen Winters in Erinnerung bleiben wird.

LG
Teresa ;)

P.S.: Ich mache einen extra Post mit den Fotos!!!

Es kommt wieder Leben ins Haus - meine neue Gastschwester!

Hallihallo!

Ein paar habe ich es schon erzählt und es ist jetzt auch schon fast einen Monat her, aber ich habe eine neue Gastschwerster und zwar aus.....DEUTSCHLAND!!! Jaja, normalerweise geht das ja nicht, weil man sich dann ja in seiner Muttersprache unterhält und so weiter, aber in diesem Fall war es eben ein Notfall und da dürfen eben auch mal Ausnahmen gemacht werden! Ich bin also zuvor aus meinem Zimmer aus- und in das meiner anderen Gastschwester (die ja jetzt in Australien Sonne genießen darf) eingezogen. Bin ich eigentlich auch echt froh drüber, weil ich jetzt nämlich ein schönes, großes Bett und sogar einen Spiegel habe, hehe!! :D Leider jedoch umso weniger Stauraum, da meine Gastschwester (die in Australien) wirklich unheimlich viele Sachen hat und obwohl sie einen riesen Koffer mitgenommen hat, scheinbar trotzdem noch 3/4 ihrer Sachen hier hat.

Josefine (Gastschwester) und ich :)
Also hatte ich nun eine neue Gastschwester. Am Anfang war ich darüber super happy, weil mit meinen zwei Gastbrüdern...naja...
Jedoch musste ich mir sehr schnell eingestehen, dass ich überhaupt kein gutes Geschwisterkind bin. Um ehrlich zu sein hat mich diese neue Situation nur nochmal darin bestätigt, dass ich sehr glücklich ohne Geschwister bin (Geschwisterkinder werden jetzt wahrscheinlich ratlos mit dem Kopf schütteln, aber Einzelkinder werden das sicherlich ein Stück weit verstehen;)). Natürlich ist es schön, wenn man immer jemanden da hat und meine Gastschwester ist ja auch nur ein Jahr jünger als ich, aber ich brauche eben auch meine Ruhe und nicht jemanden, der die ganze Zeit an mir rumzuppelt und zappelt! :D Ich weiß, dass die deutschen Eltern meiner Gastschwester meinen Blog gefunden haben und falls sie das jetzt lesen: ihre Tochte hat sehr sehr seeehr viel Energie und übertrifft mich sogar noch im "Reden-wie-ein-Wasserfall". Das kann natürlich meine "Einzelkind-Nerven" manchmal ganz schön strapazieren. Aber gut, was solls, ich werde mich schon noch in meinen neuen Alltag einfinden und die allabendlichen, einstündigen "ich-gehe-mal-schell-unter-die-Dusche" Prozeduren gemütlich abwarten. Um ehrlich zu sein, hat sie es jedoch auch nicht immer einfach mit mir und im Großen und Ganzen kommen wir doch sehr gut miteinander aus! :)

Liebe Grüße
Teresaa

Leadership-Camp

Ohne groß drum herum zu reden, steige ich gleich mal sofort in den ersten Post meines kleinen angekündigten "Post - Marathon" ein.

Leadership - Camp ist nun schon eine Weile her, aber trotzdem sind meine schönen Erinnerungen an dieses Wochenende noch ganz frisch. Allgemein muss ich zu dem Thema erstmal sagen, dass hier in Kanada so gut wie jede Schule ein bis zwei mal im Jahr ein Leadership - Camp hat. Die Hauptidee des ganzen ist, Leute mit denen man vielleicht im normalen Schulalltag nicht zu viel zu tun hat, besser kennen zu lernen, Vertrauen und Verständnis zu/für andere Personen aufzubauen und natürlich Spaß zu haben.

An meiner Schule musste man sich schon eine ganze Weile davor anmelden und auch eine Art Fragebogen ausfüllen, warum man an Camp teilnehmen möchte, was man für Erwartungen hat und mit welche deiner Freunde auch an Leadership Camp teilnehmen. Denn, wie schon gesagt, Sinn der Sache war ja, dass man andere Leute kennen lernt.

So kamen wir also alle am Freitag Abend in die Schule, bepackt mit Schlafsack, Isomatte, und jeglichen Utensilien, die wir mitbringen sollten oder wollten. Um die 60- 70 Schüler hatten die Auswahl ins Leadership Camp geschafft und wir wurden als erstes in unsere Gruppen eingeteilt. Jede Gruppe bestand aus 2 "Buildern" (Schüler, die schon mehrmals an Leadership Camp teilgenommen haben und nun diejenigen sind, die Camp organisieren und leiten) und ca. 10-15 Schülern. Jede Gruppe hatte einen Namen ( meine Gruppe nannte sich "Ninja Turtles") und einen Raum. Außerdem hat jeder Teilnehmer ein Buch mit allen Camp Regeln und Programmen bekommen, die wir durchlaufen sind. Regel Nummer 1 war dabei, dass alles was im Gruppenraum gesagt wird, auch im Gruppenraum bleibt. Später würde sich dann auch noch erklären, warum das so wichtig war.
Leadership Camp Book

Meine Gruppe fing mit ein paar Kennlernspielen und sogenannten "Ice-Breaker" an. Zum Abendessen sollte es dann Pizza geben, sodass unsere erste Gruppenaufgabe war, eine Performance zu erstellen, die die Jury davon überzeugen sollte, dass unsere Gruppe als erstes Pizza bekommt. Und wir haben tatsächlich gegen die anderen Gruppen gewonnen!! Nach dem Abendessen ging es dann mit Vertauensübungen weiter, wie z.B. rückwärts von der Bühne fallen und die anderen haben einen dann aufgefangen. Gegen 24.00 waren wir dann fertig und gingen alle ins Bett, nur um am nächsten morgen schon 7.00 von unseren Buildern mit Tröten geweckt zu werden. Nach dem Frühstück ging es auch sofort mit dem nächsten Programm los, das sich "Group Dynamics" nannte. Es ging darum zu lernen, wie man mit Konflikten in der Gruppe umgeht, sie löst und sich gegenseitig motiviert. Es gab verschiedene Aktivitäten an denen wir das Gelernte üben und ausprobieren konnten und Erfahrungen teilen konnten. Darunter war z.B. auch das "Spinnennetz" bei dem die ganze Gruppe von einer Seite des Fadennetzes auf die andere kommen musste, jedes Loch aber nur einmal benutzt werden durfte.  Zum Mittag wurden uns dann die rechte Hand mit der linken Hand unseres einen Tischnachbarn und linke Hand mit der rechten Hand unseres anderen Tischnachbarns verbunden. War voll komisch, weil man seine Hand immer mit zum Mund des anderen bewegen musste, war aber auch sehr witzig. Danach gingen wir zum Part "Meditation&Relaxation" über, bei dem uns eine Geschichte erzählt wurde, die wir uns vorstellen sollten. Anhand wie wir uns die jeweiligen Teile vorgestellt haben, konnte dann etwas über die Persönlichkeit ausgesagt werden (hat natürlich nicht immer geklappt, aber war sehr interessant). Darauf folgend sollten wir lernen, mit Stress umzugehen. Als erstes haben wir darüber in unserem Gruppenraum geredet und dann
Und natürlich wäre es zu schön gewesen, wenn das Abendessen ganz normal gelaufen wäre, aber nein, nun hieß es "Iss Lasagne mit dem dir zugeteilten Küchenutensilien".  Ich dachte erst, dass ich verhungern müsste, weil ein Glasierpinsel dann nicht so das beste ist, um irgendetwas zu schneiden, geschweige denn aufzuspießen, aber irgendwie hab ich es dann doch mit Hilfe eines Eiskugelformers geschafft, zu essen!
Nach dem Abendessen ging es dann zum Höhepunkt des Camps: "Dyadics". Hierbei ging es darum, sich seiner Gruppe anvertrauen zu können und Sachen zu teilen, über die man normalerweise mit niemanden sprechen würde. Dieser Teil war für alle sehr emotional und gerade darum war nun Regel Nummer 1 vom Anfang sehr wichtig. Nix verließ den Raum. Es war sehr erstaunlich und teilweise auch beängstigend, was einige schon erleben mussten und erklärte auch einiges über das Verhalten jeder Person. Wer nichts mit der Gruppe teilen wollte, musste nicht sondern hat einfach nur zugehört. Es ging um viele tiefgründige Themen, die in unserer schnelllebigen Welt meistens zu kurz kommen. Es ging um Ängste und Gefühle und wie man sich selbst sieht. Ich denke sehr vielen hat dieser Abend geholfen, um sich einiges von der Seele zu reden und sich besser zu fühlen. Umso erschöpfter sind wir dann auch an diesem Abend ins Bett gegangen.

Am Sonntag Vormittag hatten wir dann die Gelegenheit unsere "Warm&Fuzzies" für jeden aus unserer Gruppe zu schreiben. Dabei ging es darum einen kleinen Zettel zu schreiben, auf dem all die guten Dinge drauf standen, die einem an der Person aufgefallen sind. Außerdem haben wir alle ein T-Shirt bekommen und es gab eine Zeremonie, bei dem jedes Camp Mitglied ein Armband um das Handgelenk gebrannt bekommen hat. Als letztes gab es dann noch eine Abschlussveranstaltung mit allen Camp Mitgliedern, bei der sich alle Builder nochmal bedankt haben und ihre Eindrücke von Camp geteilt haben.
Warm & Fuzzies
Danach mit ich mit einem Freund nach Hause und wir haben uns gegenseitig unsere Warm&Fuzzies vorgelesen, was richtig schön war. Irgendwie musste man nach diesem Wochenende erstmal wieder in die Realität zurückfinden und es doch schon sehr viele Eindrücke hinterlassen. Ich habe mit Sicherheit noch einige Events von diesem Wochenende vergessen und es ist auch schwer das alles nachzuvollziehen, wenn man es nicht erlebt habe; am Anfang war auch nicht begeistert, wenn Leute mir von Camp erzählt haben. Aber es ist großartig, das kann ich aufrichtig versprechen! Leider hab ich persönlich überhaupt keine Bilder gemacht, aber gut, die Erinnerungen sind ja in meinem Kopf!

Bis bald
Teresa :)





Post - Marathon

Hallihallo meine Lieben,

ich sage es jetzt eigentlich schon jedes mal, aber ja, es tut mir leid, dass meine Post immer nur so unregelmäßig kommen und deswegen dachte ich mir, dass ich mir jetzt mal die Zeit nehme und alles aufschreibe, was so im letzten Monat passiert ist und die ganzen Posts dann auf einmal veröffentliche, um hier mal ein bisschen aufzuholen und meine Chronik zu vervollständigen!
Also seid gespannt!! Ich werden diesen Ansage - Post auch erst veröffentlichen, wenn ich alle 5-6 Posts fertig habe, damit ich nicht wieder falsche Versprechungen mache und in Verzögerung komme!
Also immer fein dran bleiben in den nächsten Tagen und fleißig lesen. Es wird sich auf jeden Fall lohnen, weil doch einiges passiert ist... ;)

Man hört sich!

3...2....1....GO!

P.S.: Ich entschuldige mich schon mal vorher für mein an der ein oder anderen Stelle schlechtes Deutsch. Es ist wirklich zunehmend schwerer an einigen Stellen die richtige Satzstellung oder Grammatik anzuwenden...